Telefonbefragungen Einsatzgebiete

Telefonisch erheben lässt sich jede Grundgesamtheit, für die Telefonnummern in ausreichender Qualität vorliegen. Der Modus trägt vor allem dort, wo eine schriftliche oder online gestützte Ansprache Teile der Zielgruppe systematisch ausschließt: bei gewerblichen Ansprechpartnern hinter Sammelpostfächern, bei älteren Befragten, bei Personen ohne digitale Beziehung zum Auftraggeber und bei kleinen Grundgesamtheiten, in denen jeder Ausfall die Ausschöpfungsquote messbar senkt. Grundlagen, Ablauf und Qualitätssicherung der Telefonbefragung sind gesondert dargestellt.

Die folgende Übersicht führt fünf Einsatzgebiete der telefonischen Befragung auf, die in unseren Projekten wiederkehren. Der Projektablauf ist in allen Fällen derselbe: Konzeption, Feldarbeit, Auswertung. Es unterscheiden sich die Zielgruppe, der Erhebungsanlass und die Begründung, aus der sich der telefonische Zugang gegenüber anderen Erhebungsmodi empfiehlt.

Einsatzgebiet Zielgruppe Methodische Begründung
Telefonische B2B-Kundenbefragung Einkauf, Fachabteilungen und Geschäftsführung Ihrer Geschäftskunden Die Grundgesamtheit ist klein, der Einzelfall entsprechend gewichtig. Zentrale Postfächer und Filterregeln unterbrechen den Einladungsweg, während die telefonische Ansprache den zuständigen Ansprechpartner unmittelbar erreicht.
Telefonische Mieterbefragung Mieterinnen und Mieter von Wohnungsunternehmen und Genossenschaften Der Bestand ist altersgemischt, E-Mail-Adressen liegen nur für einen Teil der Haushalte vor. Eine rein digitale Erhebung führt daher zu einer systematischen Untererfassung älterer Mieterschaft.
Telefonische Händler- und Partnerbefragung Vertragshändler, Fachhandel und Vertriebspartner Kritik an der Zentrale unterliegt in schriftlicher Form einer erhöhten sozialen Erwünschtheit. Die Erhebung durch ein externes Institut verringert diese Verzerrung.
Telefonische Lieferantenbefragung Lieferanten und Dienstleister Ihres Unternehmens Das Gegenstück zur Kundenbefragung. Erhoben wird die Bewertung der Zusammenarbeit aus Lieferantensicht, einschließlich vermeidbarer Reibungsverluste in Beschaffungs- und Abstimmungsprozessen.
Telefonische Bürger- und Kommunalbefragung Einwohnerinnen und Einwohner einer Stadt, Gemeinde oder Region Erfasst werden alle Altersgruppen, nicht allein der online aktive Teil der Bevölkerung. Quoten nach Alter und Stadtteil lassen sich während der Feldzeit steuern.

Die Aufstellung ist nicht abschließend. Fehlt Ihre Zielgruppe, spricht das nicht gegen den telefonischen Zugang: Maßgeblich sind Adressgrundlage, Erreichbarkeit und angestrebte Fallzahl, nicht die Bezeichnung des Vorhabens. Nennen Sie uns diese drei Größen, dann beurteilen wir, ob der telefonische Modus trägt oder ein Methodenmix aus Telefon und Online die belastbarere Stichprobe liefert.

Einschätzung vor dem Angebot

Wir prüfen vorab, ob Ihre Zielgruppe telefonisch erreichbar ist und welche Fallzahl im geplanten Zeitraum realistisch bleibt.

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Andre Makles

Andre Makles

Bereichsleiter Unterstützungsleistungen

"Wir finden für alle Fragestellungen unserer Kunden eine Lösung!"

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Starke und langfristige Kundenbeziehungen stehen für uns an erster Stelle.
Gemeinsam finden wir für jede Herausforderung die passende Lösung. Lassen auch Sie sich überzeugen!

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