Der Rücklauf ist vollständig, die Daten liegen vor – und dann steht die Frage im Raum, wer daraus Ergebnisse macht. Zwischen Rohdatensatz und einem Bericht, mit dem eine Geschäftsführung arbeiten kann, liegen Datenprüfung, Auswertungsplanung, Statistik und die Codierung der offenen Antworten.
Diese Seite beantwortet die Anbieterfrage: Woran erkennen Sie einen geeigneten Dienstleister für die Befragungsauswertung, wie läuft die Zusammenarbeit ab und wovon hängt der Preis ab? Wie eine Auswertung methodisch aufgebaut ist, erklärt unser Leitfaden zur Befragungsauswertung; welche Leistungen wir erbringen, steht auf der Seite Befragungsauswertung.
Eine Befragung auswerten zu lassen ist keine Frage der Unternehmensgröße, sondern der Konstellation. Eine kurze Onlinebefragung mit 60 Antworten ist im Haus gut aufgehoben. In diesen sechs Fällen ist ein externer Dienstleister schneller und belastbarer:
Die statistische Routine fehlt
Mittelwerte bekommt jedes Team hin. Mit Signifikanzen, Gewichtungen oder Treiberanalysen wird aus der Fleißaufgabe eine Methodenfrage.
Der Termin steht fest
Muss das Ergebnis zu einer Gremiensitzung vorliegen, ist die Auswertung neben dem Tagesgeschäft das Erste, was liegen bleibt.
Das Ergebnis muss neutral sein
Bei Mitarbeiter-, Partner- und Lieferantenbefragungen ist die auswertende Stelle Teil der Glaubwürdigkeit des Ergebnisses.
Es gibt viele offene Antworten
Mehrere hundert Kommentare zu kategorisieren ist Handarbeit mit Regelwerk – unser häufigster Einzelauftrag.
Es wird nach Einheiten ausgewertet
Standorte, Regionen oder Abteilungen getrennt zu berichten vervielfacht den Aufwand der Aufbereitung.
Die Befragung wird wiederholt
Wer nächstes Jahr vergleichen will, braucht heute eine dokumentierte Auswertungslogik.
Trifft nichts davon zu, sparen Sie sich das Geld. Sonst lautet die Frage nicht mehr ob, sondern welcher Anbieter.
Anbieter für die Befragungsauswertung sind schwer vergleichbar, weil die Leistung erst im Ergebnis sichtbar wird. Diese sechs Kriterien lassen sich vorher prüfen – am besten mit genau der Frage aus der rechten Spalte. Stellen Sie sie jedem Dienstleister in der engeren Wahl.
Zwei Warnzeichen kommen dazu: Wer ohne Blick in den Fragebogen einen Preis nennt, hat den Aufwand nicht verstanden. Und wer nicht nach dem Ziel der Befragung fragt, wertet aus, was rechenbar ist – nicht, was Sie wissen wollten.
Stellen Sie uns diese sechs Fragen
Wir beantworten sie schriftlich – mit einer Aufwandseinschätzung für Ihren Datensatz.
Als Dienstleister werten wir Befragungen unabhängig davon aus, wer sie erhoben hat. Sie können eine Befragung bei uns komplett durchführen lassen – oder uns nur den Datensatz aus Ihrem Umfragetool übergeben. Die Besonderheit liegt je Befragungsart weniger in der Statistik als in der Frage, worauf zu achten ist.
Auch die Erhebungsform entscheidet nicht darüber, ob wir einen Datensatz übernehmen. Wir werten als Anbieter alle vier gängigen Formen aus, bei Papierfragebögen einschließlich der Erfassung.
Ein Auswertungsprojekt hat sechs Schritte. Die Zeitangaben sind Richtwerte; verbindlich wird der Terminplan mit dem Angebot.
Zwischen Datenübergabe und Berichtsentwurf liegen in der Regel zwei bis drei Wochen. Bestimmend sind nicht die Rechenschritte, sondern die Abstimmungen in Schritt 2 und 4 – wer eine Befragung schnell auswerten lassen will, plant für diese Termine Verfügbarkeit ein.
„Auswertung" bedeutet für jeden Anbieter etwas anderes. Klären Sie früh, welches Format Sie brauchen – davon hängt der Aufwand stärker ab als von der Fallzahl.
Meist wird kombiniert: Ergebnisbericht für die Entscheider, Tabellenband für die Fachabteilung. Der aufbereitete Datensatz gehört ohnehin Ihnen.
Einen Listenpreis für die Befragungsauswertung gibt es nicht. Der Aufwand entsteht an vier Stellen – wer sie kennt, kann Angebote vergleichen und den Preis mitgestalten.
Geben Sie bei einer Anfrage deshalb nicht nur die Fallzahl an, sondern auch Auswertungsgruppen, offene Fragen und Zielformat. Nur solche Angebote sind vergleichbar; alles andere ist eine Hausnummer, die im Projekt nachverhandelt wird.
Was kostet Ihre Auswertung konkret?
Fallzahl, Auswertungsgruppen, offene Fragen, Zielformat – mit diesen vier Angaben erhalten Sie von uns einen Festpreis.
Wer eine Befragung auswerten lässt, übergibt personenbeziehbare Daten an einen Dritten. Das ist eine Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO – auch dann, wenn der Datensatz anonym aussieht. Vier Punkte gehören vor die erste Datenübergabe:
Wir stellen den Vertrag zur Auftragsverarbeitung unaufgefordert bereit und halten Löschfristen und Anonymitätsschwelle fest, bevor die Auswertung beginnt. Ist ein Betriebsrat oder ein Datenschutzbeauftragter eingebunden, sprechen wir auf Wunsch direkt mit ihm.
Fünf Gründe sprechen für einen externen Anbieter: Methodenkompetenz, weil ein Team aus Statistik und Marktforschung Fehlschlüsse erkennt, bevor sie im Bericht stehen. Zeitersparnis durch eingespielte Prozesse und Werkzeuge wie SPSS oder Excel. Unabhängigkeit, weil ein Dritter kein Interesse an einem bestimmten Ergebnis hat. Werkzeuge, weil Regressions- und Clusteranalysen Übung voraussetzen. Und Interpretation, weil Zahlen ohne Einordnung keine Entscheidung tragen.
Die Gegenrechnung: Bei kleinen Befragungen ohne offene Fragen und ohne Gruppenvergleiche kostet die externe Vergabe mehr, als sie einspart. Dann führt Sie unser Leitfaden zur Befragungsauswertung durch die eigene Auswertung, und Schritt für Schritt zeigt das Fragebögen auswerten.
?Was kostet es, einen Fragebogen auswerten zu lassen?
Den Preis bestimmen vier Größen: Zahl der Auswertungsgruppen, Umfang der offenen Antworten, Zustand des Datensatzes und Berichtsformat. Die Fallzahl allein sagt wenig aus. Nennen Sie diese vier Angaben, dann erhalten Sie einen Festpreis statt einer Spanne.
?Kann ich eine Umfrage auswerten lassen, die ich selbst durchgeführt habe?
Ja, das ist der Regelfall. Wir benötigen Rohdatenexport, Fragebogen und, wenn vorhanden, den Codeplan. Das Umfragetool spielt keine Rolle, solange die Antwortcodes nachvollziehbar sind.
?Wie lange dauert die Auswertung einer Kundenbefragung?
Zwischen Datenübergabe und Berichtsentwurf liegen in der Regel zwei bis drei Wochen. Verlängernd wirken viele offene Antworten und viele getrennt zu berichtende Einheiten – nicht die Fallzahl.
?Woran erkenne ich einen guten Dienstleister für die Befragungsauswertung?
Daran, dass er vor dem Angebot in den Fragebogen sieht, nach dem Ziel der Befragung fragt, ein anonymisiertes Muster zeigt und den Vertrag zur Auftragsverarbeitung unaufgefordert mitliefert.
?Kann ich auch nur die offenen Antworten auswerten lassen?
Ja. Die Codierung der Freitexte ist einer der häufigsten Einzelaufträge. Sie erhalten das abgestimmte Kategoriensystem, die codierten Nennungen als Zusatzvariablen und eine Auszählung je Kategorie.
?Können wir die Befragung auch komplett durchführen lassen?
Ja. Von der Fragebogenkonzeption über die Feldarbeit – telefonisch, online, schriftlich oder persönlich – bis zur Auswertung übernehmen wir das gesamte Projekt.
Ihre Befragung von einem Anbieter auswerten lassen
Mit mehr als 20 Jahren Projekterfahrung wertet die Consulimus AG Befragungen für Auftraggeber unterschiedlichster Branchen aus – von der einzelnen Freitextcodierung bis zur Full-Service-Betreuung. Schicken Sie uns Fragebogen und Datensatz, dann erhalten Sie eine Einschätzung zu Aufwand, Laufzeit und Preis.
Verantwortliche Kundenbefragung
Die Zusammenarbeit mit einem externen Anbieter für die Befragungsauswertung bietet Ihnen entscheidende Vorteile: Sie profitieren von statistischem Fachwissen, sparen Zeit, erhalten objektive Erkenntnisse, nutzen professionelle Software und bekommen kompetente Beratung. Die Consulimus AG ist Ihr verlässlicher Partner für die Analyse und Auswertung von Umfragen aller Art.
Sie benötigen Unterstützung? Die Consulimus AG ist Ihr Partner für die professionelle Fragebogenauswertung!